Dark Forest
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Dahinter steckt mehr als eine schwere Kindheit...

Musik: DOES - Shura

 

Ich dachte ich verrate mal was über die Person, die bisher nur in meinem Kopf und in abgewandelter Form in einem RPG existiert und mir keine Ruhe lässt. Wie immer überkam mich die Idee für einen Charakter, einfach so, durch Muse halt, aber diesmal war es wieder ein Treffer ins Schwarze. Ich kann ihn mir allerdings auch in verschiedensten Umständen vorstellen, also so genau gibt es da keine richtige Geschichte, bei dem was ich hier schreibe, gehe ich aber mal von den ersten Ansätzen, der Grundidee aus.

Die Umgebung ist praktisch ein fiktives Land, in einer fiktiven Welt, die Zeitepoche ist eher mittelalterlich. Es herrschen einige Unruhen im Land, dessen Regierungsform eine Monarchie ist, mit der man halt glücklich sein kann oder nicht. Eigentlich ist der alleinige Herrscher gar nicht so schrecklich, auch wenn er gerne Krieg führt und dadurch große Kluften zwischen den einzelnen Schichten im Land entstehen. Es gibt viele arme Familien und reich sind hauptsächlich militärische Führungskräfte oder deren Hinterbliebene, wenn sie im Kampf fallen. Zu der Zeit, um die es konkret geht, herrscht allerdings kein Krieg und es bahnt sich auch keiner an, denn der Herrscher ist alt und müde geworden, er lässt seine Berater die wirtschaftlichen Dinge und so weiter regeln und kümmert sich mehr um sein eigenes Vergnügen, trotzdem bewirkt das einen langsamen Aufschwung für das Land. Wie auch immer… Einen Mann interessiert das alles eigentlich gar nicht und trotzdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht die Regierung zu stürzen. Warum? Nun ja… einfach so. Im Grunde geht es ihm darum etwas zu verändern, egal ob ins Schlechte oder ins Gute, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und seinen Spaß zu haben, den er in Zerstörung und Chaos findet. Man kann tatsächlich sagen, dass es sich einfach um einen Irren handelt, der nicht nach logischen Maßstäben handelt, aber dieser Mann ist durchaus nicht harmlos. Niemand kennt seine Herkunft, er nennt sich selbst nur ‚Shura’ und hat, als er auf den Plan tritt, bereits eine ganze Menge Anhänger um sich herum gescharrt. Es handelt sich dabei um eine Gruppierung, die man gut mit einer Sekte vergleichen kann. Viele sind ‚verlorene Seelen’ und sehen zu Shura hinauf, als wäre er ihr Gott. Dieser betitelt sich allerdings lieber als das Gegenteil und hat tatsächlich auch einen Pakt mit einem Dämon, was ihn tatsächlich mächtiger macht als einen einfachen Dämon. Relativ wichtig sind auch noch die Rollen seiner beiden engsten Vertrauten, seine beiden rechten Hände (ja, das hat eine tiefgehendere Bedeutung). Nun ja, bereits am Anfang der Geschichte ist Shura schon mächtig und steht kurz vor seinem Ziel; es ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen, den er und seine Gefolgsleute angezettelt haben, um von sich abzulenken. Letztendlich läuft jedoch, obwohl zuvor alles genau nach Plan gelaufen war, kurz vor dem entscheidenden Moment alles schief, in der letzten Schlacht. Zwar war Shura bewusst, dass es knapp werden würde, doch er hatte gedacht sein Werk vollbringen zu können, bevor sein ‚Vertrag’ ausläuft, doch dies passiert nur Augenblicke zu früh und letztendlich mischt sich auch noch ein seltsamer Fremder mit einer unnatürlichen Waffe ein.

Dramatisch, eh? Klang wie ein Klappentext… Ich will ja nicht zu viel verraten. Na ja, zu Shura selbst hat man da ja jetzt nicht allzu viel entnehmen können. Er ist ein ‚Biest’, es fällt ihm schwer anderen zu vertrauen, tatsächlich vertraut er nur zwei Menschen, die er dafür auch schon sehr lange kennt, was er liebt ist Chaos, Zerstörung und Krieg, Mitleid kennt er nicht, er vergießt gerne Blut und erscheint oft wie ein wahrer Dämon, ohne menschlichen Verstand. Dabei ist er meist gar nicht mal so ernst, sondern sarkastisch und verspottet alles, hat nicht nur sadistische, sondern auch masochistische und selbstzerstörerische Züge. Trotzdem ihn die meisten als ‚bösartig’ bezeichnen würden, ist er nicht gefühlskalt, sogar im Gegenteil, was er jedoch zeigt sind meist negative Gefühle. Er genießt es, wenn man zu ihm aufsieht, würdigt dies wiederum aber meist nicht, da er ungern jemanden an sich heran lässt. Zwar mag ihn Irrsinn oft leiten, aber er ist nicht dumm und ein guter Strategie, der seine Chancen gut abschätzen kann, die Konsequenzen jedoch meist nicht scheut. In manchen Fällen würde er auch wissentlich in seinen eigenen Tod rennen. Tatsächlich ist er auch ‚loyal’, wenn es jemand geschafft hat in irgendeiner Weise eine Beziehung zu ihm aufzubauen, liegt ihm auch etwas an dieser Person. Davon merkt man jedoch nach Außen nie etwas, denn in erster Linie ist er ein egoistisches Arschloch.

Es gibt noch viel mehr zu sagen, eigentlich, aber dann würde ich zu viel verraten, einfach so, hier an die Öffentlichkeit (auch wenn das hier ja eh keiner liest).

23.4.09 22:08
 


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